Auch Passwörter, die man sich nicht merken muss, sollten nach allen Regeln der Sicherheit erstellt werden. Wer die folgenden acht Punkte beachtet, kann dabei nicht viel falsch machen:
- Passwörter geheim halten. So einfach es auch klingen mag: Sein Passwort niemandem mitzuteilen, ist die wichtigste Voraussetzung dafür, seine persönlichen Daten zu schützen.
- Keine Wörter verwenden, die im Wörterbuch stehen. Stattdessen sollten kurze Sätze die Grundlage für Passwörter bilden. Dadurch werden sie komplexer und bleiben trotzdem leicht zu merken. Beispiel: nicht „Dackel“ sondern“ „Dackelisteinhund“.
- Fremdsprachenkenntnisse nutzen und Wörter aus einer anderen Sprache in den kurzen Satz einbauen für einen schwer-knackbaren Sprachmix. Beispiel: nicht „ichmagMutti“ sondern „ichloveMutti“.
- Zeichensalat: Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben unterjubeln. Beispiel: nicht „ichloveMutti“ sondern „IcHL0<€Mu11!“.
- Unvorhersehbare Kombinationen: Inzwischen ist es weit verbreitet, in Wörtern einzelne Zeichen, etwa ein „i“ durch eine „1“ oder ein „!“ zu ersetzen. Unterschiedlichen Variationen tragen dazu bei, das Passwort noch sicherer zu machen.
- Niemals das gleiche Passwort für verschiedene Accounts nutzen. Kommen die gleichen Log-In-Daten auf verschiedenen Webseiten zum Einsatz, haben Hacker ein leichtes Spiel.
- Sich nicht auf die geforderte Zeichenanzahl beschränken. Auch wenn nach sechsstelligen Passwörtern gefragt wird; zehn- und mehrstellige Zeichenreihen sind dennoch sicherer und dank Regel 2 (s.o.) auch nicht schwerer zu merken.
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Passwörter nicht recyclen. Wenn der Account ein neues Passwort fordert, tatsächlich ein neues Passwort mit einer neuen Zeichenfolge erfinden, statt einfach nur eine neue Zahl an das alte anzuhängen. Das neue Passwort sollte wiederum nach den oben genannten Regeln erstellt werden.


